Archiv der Kategorie: Jüdisches Leben

Wulfen: Adele Moises wurde in Riga ermordet, ihr Bruder Josef fand in Israel eine neue Heimat – der alten in Westfalen blieb er stets verbunden

„Ich bin Deutscher, und ich bin Jude, das eine so sehr wie das andere, keines ist vom anderen zu lösen.“ Jakob Wassermann, 1875 – 1934 Von Wolf Stegemann Als die Nationalsozialisten im Staat die Macht ergriffen hatten und auch vom … Weiterlesen

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Beraubungspraxis der Behörden: „Arisierung“ der Wulfener Grundstücke von Josef Moises kurz vor seiner erzwungenen Ausreise nach Palästina

Von Wolf Stegemann Die Eheleute Meier Moises übertrugen am 29. Januar 1935 ihr gesamtes nicht unbeträchtliches Vermögen auf ihren Sohn Josef Moises. Als dieser während des Pogroms im November 1938 verhaftet wurde und im Gefängnis saß, nötigten ihn die Behörden … Weiterlesen

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Erziehung im Nationalsozialismus – Holsterhausenerin fand zwei antisemitische Bilderbücher aus ihrer Kindheit wieder. Heute ist sie fassungslos

Von Wolf Stegemann Nachdem eine Holsterhausenerin, etwa 80 Jahre alt, die nicht genannt werden möchte, im Mai 2012 von ihrem Enkelsohn über die Existenz dieser Online-Dokumentation gehört und er ihr gesagt hatte, was darin zu lesen sei, erinnerte sie sich, … Weiterlesen

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Die kleine jüdische Gemeinde in den Jahren von 1933 bis 1942 – Ihr Leben war das Letzte, das man ihnen nahm

Von Wolf Stegemann »Jede Kugel, die jetzt aus dem Lauf einer Polizeipistole geht, ist meine Kugel. Wenn man das Mord nennt, dann habe ich gemor­det, das alles habe ich befohlen, ich decke das. Meine Maßnahmen werden nicht ange­kränkelt sein durch … Weiterlesen

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Jüdische Bürger – Dorstener wie andere auch. Doch ihr Schicksal bestimmten die anderen

Von Wolf Stegemann Dass es in Dorsten – wie auch anderswo – nach der Zeit des Nationalsozialismus  kaum noch auffindbare Spuren jüdischen Lebens gab, begünstigte eine Atmosphäre des allgemeinen Desinteresses. Zwar griffen landesweit manche Gruppen und Gesellschaften das Phänomen Judentum … Weiterlesen

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